Die lockere monatliche Zusammenkunft unter Winterthurer Genossinnen und Genossen hat
jetzt einen neuen Termin. Wir treffen uns neu am letzten Mittwoch im Monat zum freien Politisieren, Plaudern und Diskutieren. Das nächste Mal also:
Mittwoch, 31. März 2010, ab 19.30 Uhr, im «Insieme», Steinberggasse 24, Winterthur.
8.3.2010
Im Winterthur ist ein weiteres Quartier von hoher Wohnqualität akut bedroht. Wie andere zuvor
soll es Opfer des Traums der Stadtregierung von einem Winterthur mit einer
einkommenskräftigeren Einwohnerschaft werden. Der Stadtrat will im Mattenbach mehrere
Genossenschaften dazu bringen, ein Quartier mit günstigen und beliebten Familienwohnungen in
ein Yuppie-Quartier zu verwandeln. «Städtebaulich vorzügliche Verteilung der Baumassen» wird
das im ausgeschriebenen Ideenwettbewerb genannt. Die Mieterinnen und Mieter, die in den
meisten Fällen auch Genossenschafterinnen und Genossenschafter sind, haben sich zum
Widerstand gesammelt. Die Genossenschaftsdemokratie kann dabei auf die Probe gestellt
werden. In «M&W», dem Organ des Mieterverbandes, wird im Zusammenhang mit diesem
Vorhaben auf die bedenkliche Rolle hingewiesen, die das Stadtoberhaupt – bei den kommenden
Wahlen Kandidat der SP sowie des Gewerbeverbandes! – in der jüngeren städtebaulichen
Entwicklung Winterthurs spielt. Für ihn sei es legitim, wenn sich der neue Wohnraum an
vermögendere Schichten richte, wird er von «M&W» zitiert...
10.11.2009
Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich hat im letzten November das neue Einführungsgesetz zum
Berufsbildungsgesetz trotz dessen neoliberaler Handschrift durchgewinkt. Im Verein mit
der opportunistischen Sozialdemokratie und den Patrons. Jetzt – zu spät – haben die
Gewerkschaftsbürokratien auch noch gemerkt, dass sie mit ihrem Ja für das Einführungsgesetz
mitgeholfen haben, der Privatisierung der beruflichen Aus- und Weiterbildung
im Kanton Zürich Tür und Tor zu öffnen. Sie wettern jetzt an Gewerkschaftsversammlungen
gegen das neue Gesetz. Vor lauter Wohlwollen für den nebensächlichen
und wirkungslosen Berufsbildungfonds, einem Steckenpferd sozialdemokratischer
Jungkarrieristen, haben sie übersehen, dass die Vorlage als Ganzes unsere Berufsbildung
auf GATS-Format trimmen wird.
4.1.2009
Mehr Infos auf dem Weblog der PdA Zürich
Im Winterthurer Café Bistro «Dimensione» sind Bilder aus dem Leben Ernesto Che Guevaras zu
sehen. Die Wanderausstellung wurde von der Vereinigung Schweiz-Cuba zusammengestellt und
zeigt wenig bekannte Bilddokumente von und über Guevara. Die Fotos stammen zum Teil aus
dem privaten Umfeld des Revolutionärs, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag hätte feiern
können.
26.11.2008
Mehr Infos dazu...
Aus den Klassenkämpfen von gestern für jene von morgen lernen. Das war eines der
Motive, aus denen Winterthurerinnen und Winterthurer aus dem Revolutionären Aufbau
(RAW) und der Partei der Arbeit (PdA) gemeinsam einen Stadtrundgang organisierten.
Winterthur als ehemaliges Zentrum der Schwerindustrie in der Schweiz eignet sich dazu
wie kaum ein anderer Ort. Dort, wo früher bis zu 20 000 Menschen Arbeit hatten, gibt es
heute nurmehr Lofts und Lifestyle. Den Ursachen dieser Veränderungen und den Hintergründen
der kapitalistischen wurde an diesem Stadtrundgang nachgegangen. Und mehrere
Brennpunkte der Klassen- und der antifaschistischen Kämpfe in Winterthur wurden aufgesucht. Eine Broschüre,
in der die Inhalte zusammengefasst werden, ist bereits vergriffen. Sobald eine Neuauflage vorliegt, wird hier informiert.
8.9.2008
Flyer zur Veranstaltung
Das zürcherische Einführungsgesetz zum eidgenössischen Berufsbildungsgesetz, wie
es am 28. September dem Stimmvolk vorgelegt wird, gefährdet das Allgemeingut der
Grund- und Weiterbildung. Die zürcherische Politik beeilt sich damit, auf dem Gebiet der
Berufsbildung Gats- und NPM-Richtlinien umzusetzen. Das Gesetz eröffnet nämlich die
Möglichkeit, inskünftig wichtige Bereiche der Berufs- und der Weiterbildung der privaten
Profitwirtschaft zu übertragen. Das Resultat ist eine schlechtere und teurere Berufs- und
Weiterbildung. Dieser neoliberalen Bildungspolitik sind auch die gouvernementale Linke
und der Gewerkschaftsbund auf den Leim gekrochen. Sie liessen sich durch die Einführung
eines substanzlosen Berufsbildungsfonds, der aber durch die Abkoppelung von
der Hauptvorlage ziemlich chancenlos ist, ködern. Dabei fehlt es nicht an kompetenten
warnenden Stimmen in den eigenen Reihen: Die Gruppe Berufsfachschulen der
Gewerkschaft VPOD nimmt klar gegen das Einführungsgesetz Stellung. Eine Versammlung der PdA Zürich
hat sich ebenfalls einstimmig gegen das Einführungsgesetz ausgesprochen.
13.8.2008
Die Argumente der VPOD-Berufsschullehrer
Nein zur Lex Aeppli!
Alberto Granado, Studienkollege und Freund von Che Guevara, hat sein Leben in den Dienst der kubanischen
Revolution gestellt. Unter anderem hat er die Medizinische Schule in Santiago de Cuba, wo er heute noch
lebt, gegründet. Bekannt geworden ist er durch sein preisgekröntes Buch «Mit Che durch Südamerika».
Der Reisebericht diente als Vorlage für den erfolgreichen Film «Diarios de Motocicleta», ein sogenanntes
Road-Movie, das die politisierende Wirkung dieser Reise, welche die beiden 1951 und 1952 durch den ganzen
südamerikanischen Kontinent führte, gut aufzeigt. Ende August wird sich Alberto Granado auf Einladung der
Vereinigung Schweiz-Cuba in der Schweiz aufhalten. Am 31. August ist er in Winterthur und steht
im Anschluss an die Matiné:evorführung von «Diarios de Motocicleta» für eine Diskussion zur Verfügung.
Eine einmalige Gelegenheit, einen Zeitzeugen des sozialistischen Aufbaus in Kuba und Weggefährten Che
Guevaras kennenzulernen.
Filmmatinee am 31.8.2008
Ein von der PdA Winterthur angestrengtes Referendum gegen einen Kredit von 665 000 Franken für eine UBS-Arena mit Fan-Meile hatte Erfolg. 56,5% der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sagten Nein zu einer städtischen Subventionierung des Fussball-Kommerzes.
Stellungnahme der PdA Winterthur im Weblog
Hintergrundinfos auf eurowinti.pda.ch
Die nach «guten Steuerzahlern» lechzende rosa-grüne Mehrheit in Winterthurs Stadtbehörden parzelliert massenweise Grünräume in der Winterthurer Innenstadt, um Land für Privilegierte bereitzustellen. Diese Wohnbaupolitik drängt in der einstigen Arbeiterstadt die weniger Bemittelten zusehends an die Stadtperipherie und nimmt eine verhängnisvolle gesellschaftliche Binnensegregation in Kauf. Die Partei der Arbeit hat die Stadtbehörden aufgefordert, diese fatale Wohnbaupolitik zu stoppen und über genossenschaftlichen und kommunalen Wohnungsbau wieder für eine bessere gesellschaftliche Durchmischung der Bevölkerung zu sorgen.
635 Unterschriften für das Referendum gegen die Subventionierung der Uefa und ihrer Sponsoren durch die Stadt Winterthur
Hintergrundinfos auf eurowinti.pda.ch
Aufgefallen ist, dass «Der Landbote» es tunlichst vermeidet, sich inhaltlich mit dem Referendum gegen die UBS-Arena auseinanderzusetzen. Die Redaktion des «Landboten» hat bei der Anzeigenverwaltung sogar ihr Veto gegen eine bezahlte Online-Werbung für die Unterschriften-Kampagne eingelegt.
Mehr darüber auf eurowinti.pda.ch
Partei
der Arbeit
Winterthur
Für eine sozialistische
Politik in Winterthur